FRISCH VOM ZEICHENTISCH
Auf dieser Seite zeige ich in unregelmäßiger Folge die neuesten Arbeiten. Alle weiteren Arbeiten sind in der Galerie zu finden.
It didn't work
Tempera, Tusche, Kreide
14,8 x 10,5 cm
Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum rief die Galerie Eulenspiegel in Basel 2026 zu dem Mail Art-Projekt "Blumen für den Frieden / Flowers for peace" auf. Die eingereichten Arbeiten sind auf der Website der Galerie zu sehen. Der Aufruf läuft derzeit noch. Ausstellungen sind im November in Basel und im März/April 2027 in Sigriswill in der Schweiz geplant (siehe Aktuelle Ausstellungen). Mir waren die bislang eingereichten häufig zu blumig und "heile Welt-ig". Das hat mich zu dem satirischen und sicherlich etwas zynisch-pessimistischen Werk „It didn’t work“ bewogen, mit dem ich mich an dem Projekt ebenfalls beteilige. Die Welt ist leider so wie sie ist, dieser Tage umsomehr.
Deie inzwischen dritte Teilnahme an den von mir so geliebten Mail Art-Projekten hat mich inspiriert, dieser Kunstform eine eigene Seite auf dieser Website einzurichten. Mehr in der Galerie unter unter Mail Art.
August 2026
Hundeportrait
Pastellkreide
18 x 24 cm
Wieder etwas anderes zwischendurch. Ein kleines Hundeportrait als Geburtstagsgeschenk für eine gute Freundin.
Juli 2026
Original vorne | Umgestaltung vorne |
Original hinten | Umgestaltung hinten |
Vespa-Upcycling
Lack auf Metall (Radabdeckung einer Vespa)
ca. 70 x 35 cm
In Deggendorf finden jedes Jahr die Summer Vibes statt. Die Summer Vibes sind ein Event, bei dem sich zahlreiche Vespa-Freundinnen und -Freunde zu einer gemeinsamen Rundfahrt mit ihren Maschinen jeglichen Alters und jeglicher Größe und zu einem großen Fest auf dem Deggendorfer Luitpoldplatz treffen. Dieses Jahr sind wir mit einer kleinen Gruppe Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden, auch einen künstlerischen Beitrag zu den Summer Vibes zu leisten. Dafür haben wir alte Vespa-Teile bekommen, die wir künstlerisch gestalten sollen. Mein Teil war eine ordentlich verbeulte, verrostete und zerkratzte Radabdeckung. Eine herrliche Aufgabe! Ich habe versucht, das Italien-Thema, das unweigerlich mit der Vespa für mich verbunden ist, auch zum Thema meiner Umgestaltung zu machen. Spannend und reizvoll, aber auch anspruchsvoll war das künstlerische Arbeiten mit klassischen Baumarkt-Metalllacken.
Juni 2026
Bella Italia? (Paradies und Inferno III)
Aquarell, Tusche, Pastellkreide
48 x 36 cm
"Bella Italia?" greift eine Idee wieder auf, die 2023 durch die Einladung zum Ausstellungsprojekt "Paradies und Inferno" des Kultur- und Geschichtsvereins Vilshofen initiiert wurde, sich künstlerisch mit Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ auseinanderzusetzen und die Vorstellungen von Dantes Paradies und Inferno in die Jetzt-Zeit zu machen. Nach „Fake Paradise“ und „Hell Ain’t A Bad Place To Be (Angus Said)“ ist das nun – mit einigem zeitlichen Abstand – das dritte Bild dieses Themenkreises. Es könnten weitere folgen. Ich habe deshalb eine neue Seite zu dem Projekt unter Zyklen/Serien aufgemacht.
Italien ist schön! Bella Italia, der Traumort der Deutschen seit Jahrhunderten, ist Wiege zahlreicher gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und künstlerischer Neuerungen, die die Welt deutlich besser gemacht haben. Italien ist aber auch der Ort der „Fratelli d’Italia“ mit einer Rechtsaußen-Ministerpräsidentin, eines frauenfeindlichen „Bunga Bunga“-Medienzars und Ministerpräsidenten und einer mit den Deutschen vergleichbaren Geschichte in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts (es sei in diesem Fall das herrliche Aufeinandertreffen der selbsternannten deutsch-italienischen Führer in Charlie Chaplins „Der große Diktator“ zur Ansicht empfohlen). Deshalb schaut Dante in diesem Bild auf ein „Bella Italia“ mit Fragezeichen. Gut und Böse, Paradies und Inferno sind vereint in diesem Land, das wusste auch schon der bedeutende Dichter.
Das Bild ist zuerst mit Aquarellfarben und Tuscheschriften angelegt worden und hat dann seine Pastellkreide-Patina erhalten, wobei die Figuren und das infernale Feuer ausschließlich mit Kreiden gefertigt wurden.
Mai 2026
Atlantis II
Pastellkreide
56 x 42 cm
Die Umsetzung der zweiten Idee, die ich vor einigen Jahren für die Umsetzung des Atlantis-Themas für den gruppeninternen IMAGO-Wettbewerb hatte. Seit der Arbeit an "Atlantis" für dieses seither letzte gemeinsame Gruppenthema hatte ich große Lust, auch diese Idee umzusetzen. Es hat ein paar Jahre gedauert und das Format ist ein anderes. Weiterhin geht es um die Faszination des Nebeneinanders von Architektur und Wasser, hier nochmals etwas wilder und mystischer. Zeichnerisch ging um den Versuch, das Meer so zu gestalten, dass man meint es rauschen zu hören. Statt einer ganzen Stadt ist es diesmal eine Gebäudespitze mit einer bewusst mystisch bleibenden Figur. Und auch diesmal entreiße ich die Meeresbewohner ihrem Element.
April 2026
Zum Vergleich hier noch die erste Bearbeitung des Atlantis-Themas:
Atlantis
Pastellkreide, Aquarell, Tusche
80 x 80 cm (2022)
Gestaltung des Goldenen Buchs der Stadt Deggendorf
Verschiedene Techniken und verschiedene Größen
Einen besonders spannenden Auftrag habe ich von der Stadt Deggendorf erhalten. Diese benötigt 2026 ein neues Goldenes Buch, in dem sich ihre Ehrengäste eintragen. Ich bin gebeten worden, die Eingangsseiten zeichnerisch zu gestalten. Das Vorgängerbuch war fast 80 Jahre in Verwendung. Ein richtiges Zukunftsprojekt also, das mich wohl überdauern wird. Ich finde den Gedanken spannend, wer sich wohl alles in das Buch eintragen und dabei vielleicht meine Zeichnungen betrachten wird.
Mehr Infos zu dem Projekt gibt es in den News.
März 2026
Der Abschiedsgruß
Pastellkreide
60 x 50 cm
"Der Abschiedsgruß" ist ein besonderes Projekt, das von dem Fotografen Richard Espersthuber aus Egg im Landkreis Deggendorf angestoßen wurde. Richard hat verschiedene Künstlerinnen und Künstler gebeten, seine Fotografien auf den umgebenden Passepartouts fortzuführen. Dieser spannenden Idee und künstlerischen Herausforderung habe ich mich gerne gestellt und versucht, um ein Landschaftsmotiv aus den USA mit einem Ballonstart herum eine neue Geschichte zu erzählen. Das Ergebnis sieht in der Kombination dann so aus:
Die Fotos, mit und ohne künstlerischen Ergänzungen, sind vom 21. März bis 7. Mai in der Ausstellung "Dahoam, anderswo und irgendwann" im KunstForum Palais im Stadtpark, Am Stadtpark 22, in Deggendorf zu sehen. Weitere Infos zu dieser Ausstellung gibt es auf der Website von Richard Espertshuber. Er hat zu dem "Abschiedsgruß" auch ein kleines "Erklärvideo" gemacht und mir erlaubt, es auch hier einzustellen:
Februar 2026
Niederbayerische Landschaft
Pastellkreide, Aquarell, Graphit
30 x 24 cm
Die Schönheit des Hässlichen. Ich mag es, mich künstlerisch mit den Eingriffen des Menschen in seine Umwelt zu beschäftigen, gerade mit dem Vergessenen, Liegengebliebenen. Die von den Menschen nachhaltig zerstörte Agrarindustrielandschaft in den Senken der Donau und der Isar in Niederbayern ist gespickt davon. Daher ist diese Landschaft eine sehr typische niederbayerische Landschaft. Sicher nicht schön, aber künstlerisch irgendwie reizvoll.
Februar 2026












