Klaus Busch - Bilder & Illustrationen

Neueste Werke

Frisch vom Zeichentisch

 

 

An der Ohe

Pastellkreide

40 x 30 cm
 

Und nochmal eine Landschaft. Diesmal ein Motiv, das ich auf einer Radtour gefunden hatte, leicht dramatisch "aufgepimpt". Ungewöhnlich grün für mich. Das Gegenlichtmotiv war spannend und das Erreichen dieser typisch wilden Bayerwaldlandschaft. Ebenfalls und abschließend gedacht und gemacht für die Landschaftsausstellung "Bayerwald und..." im Dezember im Baderhaus in Bischofsmais (siehe Ausstellungstermine)

  

September 2017

 

 

 

 

 

  

 

I Want A New Drug

Pastellkreide

30 x 40 cm

 

Der Bildtitel zitiert einen Song von Huey Lewis & The News. "Drug" meint im Englischen nicht Droge, sondern Arznei. In dem Song geht es darum, dass Huey Lewis auf der Suche nach einer neuen Arznei ist, die zusammengefasst keine negativen Auswirkungen hat, sondern lediglich die Wirkung, die er fühlt, wenn er mit (vermutlich) der Besungenen zusammen ist.

 

Dieses Werk zitiert zwar diesen Titel, ist aber inspiriert durch die Ausschreibung zur Ausstellung „Placebo – Nocebo. Die Macht der Gedanken über unsere Gesundheit“ im Wilhelm-Fabry-Museum in Hilden. Im Ausschreibungstext heißt es: "Erwartungen können heilen. Eine Schmerztablette wirkt, wenn man erwartet, dass eine Wirkung eintritt, und dann passiert es auch. Hoffnungen und Erwartungen regen die Produktion von Botenstoffen an. Aber Erwartungen können auch krank machen. Welchen Einfluss haben Gedanken auf unser Befinden, auf unser Wohlbefinden, auf Symptome oder vielleicht sogar auf Krankheiten und ihren Verlauf?" Das hat mich gereizt. Der ältere Herr auf dem Bild sucht im Huey Lewisschen Sinne nach einer "new drug". Irgendetwas, dass ihn wieder fühlen lässt, wie das Leben ist. Und nichts, dass wieder nur Symptome lindert.

  

August 2017

 

 

 

 

 

 

 

Fair ist foul and foul is fair

Pastellkreide

15 x 10,5 cm

 

Mein Beitrag zu dem internationalen Mail-Art-Projekt "Trump". "Fair is foul and foul is fair" sagen die drei Hexen in Akt 1 Szene 1 von Shakespeares Macbeth. Sie bereiten sich vor, im Reich des Duncan Verwirrung zu stiften. Fake News zu verbreiten also. Wie treffend! So rühren sie - inzwischen aus Bilddramaturgiegründen zu fünft - im Schädel des Herrn Trump ihren "Fake-News-Verwirrungs-Trank"...

 

Unter "Mail Art" versteht man Kunstprojekte, für die Künstlerinnen und Künstler in der Regel eine Postkarte gestalten und diese an das Projekt einsenden. Diese Karten verbleiben dann beim Projekt und werden von diesem der Öffentlichkeit präsentiert. Mail Art hat einen unkommerziellen Charakter und pflegt somit Distanz zum Kunstmarkt. Als soziales und politisches Medium ist Mail Art auch ein Mittel des Widerstands gegen Diktaturen. Daher passt es auch wunderbar, ein Mail-Art-Projekt zur ersten  Wiederkehr des Wahltages von Donald Trump am 8. November zu organisieren. Clementine Klein aus Köln tut dies und ich bin da gerne dabei.

   

August 2017

 

 

 

 

 

 

 

Winter am Natternberg

Pastellkreide

33 x 23 cm
 

Und gleich noch eine Landschaft. Es geht nichts über Winterlandschaften, die man bei 30° C im August macht. Man kühlt virtuell ab. Vielleicht auch  für die Landschaftsausstellung "Bayerwald und..." im Dezember im Baderhaus in Bischofsmais (siehe Ausstellungstermine). Ich weiß es noch nicht...

  

August 2017

 

 

 

 

 

 

 

Klatschmohn IV

Pastellkreide

36 x 48 cm

 

Zwischendurch mal wieder eine Landschaft. Sie zeigt das Schöpfwerk Natternberg vor den Donaubrücken in Deggendorf, ein Anblick, der sich mir fast jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit bietet. Und zugleich auch ein Zeitdokument, weil das Schöpfwerk in naher Zukunft umfassend ausgebaut wird. Ich mag ja ältere und zugleich schlicht-funktionale Bauten. Da kommt mein Stadtplanerherz durch. Das Klatschmohn-Motiv mit dem Ährenfeld hatte ich schon mehrfach aufgegriffen. Gedacht und gemacht ist das Bild für die Landschaftsausstellung "Bayerwald und..." im Dezember im Baderhaus in Bischofsmais (siehe Ausstellungstermine)

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Portrait Dr. Christian Moser

Pastellkreide

80 x 120 cm

 

Eine Auftragsarbeit. Dr. Christian Moser ist der Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf. Das außerordentlich große Portrait ist für die Bürgermeister-Galerie im Festsaal des Alten Rathauses in Deggendorf gedacht. Es stellt sich hier - auch vom Format her - in eine Reihe mit den drei Vorgängerportraits, die der bekannte Deggendorfer Maler Hermann Eller gefertigt hat. Auch wenn mein Zeichenstil sich von dem Hermann Ellers stark unterscheidet, habe ich doch versucht, die Farbskala und die "harte" Lichtführung der Bürgermeister-Portraits Hermann Ellers aufzunehmen. Ein spannender und auch kniffliger Auftrag, da mein "Motiv" wesentlich jünger ist, als seine Vorgängerinnen und Vorgänger im Amt. Wie knifflig, das haben die vielen Diskussionen über die bewusst wenig weiche und kontrastreiche Portraitierung am Tag der Übergabe gezeigt.

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Helden am Abend

Pastellkreide

48 x 22 cm

Die "Helden am Abend“ sind das fünfte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel“ (siehe "Serien Pastellkreide"), mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte. Was machen Helden nach Feierabend? Und was, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Schon unmittelbar nach Bekanntgabe des Themas "Helden" für den Marler Kunststern 2017 hatte ich die Idee zu diesem Bild. Es soll vor allem eines Zeigen: Vielleicht sind Helden manchmal einfach Menschen wie du und ich - vielleicht sind aber auch Menschen wie du und ich einfach manchmal Helden...

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Portrait Herbert Altmann

Mischtechnik (Pastellkreide, Deckweiß, Tusche)

24 x 24 cm

 

Eine Auftragsarbeit zum 10jährigen Jubiläum des Regionalmanagements Deggendorf. Herbert Altmann ist Regionalmanager in Deggendorf und ehemaliger "Fast-Profi"-Fußballer. Das Portrait zeigt, dass im Leben häufig vieles hoch hängt, seien es fußballerische Karriereerfolge, Förderbescheide oder auch - in Form des Apfels - manchmal die Erkenntnis...

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Stenar VIII

Pastellkreide

22 x 22 cm

 

 Und gleich noch eine...

  

Juni 2017

  

 

 

 

 

 

 

Stenar VII

Pastellkreide

22 x 22 cm

 

 Mal wieder eine kleine Fingerübung mit meinem geliebten Steinemotiv.

  

Mai 2017

  

 

 

 

 

 

 

50

Mischtechnik (Pastellkreide, Aquarell und Tusche)

24 x 24 cm

 

 Ein  kleines Bonmot zum 50. Geburtstag eines Freundes, mit dem ich einige Fußballspiele und viele sonstige Kämpfe bestreiten durfte und der in der Entwicklungshilfe in Laos arbeitete (daher die Karte). Nicht mehr und nicht weniger.

  

Mai 2017

  

 

 

 

 

 

 

Vor kurzem im Nebelmeer

Pastellkreide

42 x 56 cm

 

 Auf der Seite "Was steckt dahinter?" beschreibe ich, wie gerne ich in meinen Werken mit Bildzitaten arbeite bzw. bekannte Werke gerne neu interpretiere. "Vor kurzem im Nebelmeer" nimmt Caspar David Friedrichs "Der Wanderer über dem Nebelmeer" aus der Hamburger Kunsthalle, eines meiner persönlichen Lieblingsbilder, auf und interpretiert es komplett neu. In den 80er Jahren lautete ein bekannter Sponti-Spruch; "Alle wollen zurück zur Natur - und das am liebsten mit dem Auto". Das ist heute fast noch wahrer als damals. An die Stelle des Suchens nach Ruhe und Kontemplation des Wanderers Caspar David Friedrichs ist die Jagd nach dem schnellen Bild getreten. Hin, Foto und schnell weiter, bevor die schlechte Laune der partybereiten Freundin noch stärker wird. Und sucht man dann doch einmal die Ruhe in der Natur, taucht mit Sicherheit ein abgasvernebelter lärmender Quadfahrer auf. Die Landschaft ist ja auch nicht mehr ganz das, was sie bei Caspar David Friedrich noch war. Ich war ja bei der Landschaft der sächsischen Schweiz noch versucht gewesen, ein paar Neonazis aufmarschieren zu lassen. Aber das wäre dann doch zuviel des Schlechten...

 

 Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer, um 1818

Öl auf Leinwand, 74,8 x 94,8 cm, Kunsthalle Hamburg

 

April 2017

  

 

 

 

 

 

 

Der Marathonmann (Portrait Hans Maurer)

Pastellkreide und Aquarell

71 x 53 cm

Ein Portrait eines Arbeitskollegen zum 60. Geburtstag (daher die Startnummer). Vorgabe war, sein Marathonleben zeichnerisch Revue passieren zu lassen. Daher finden sich im Hintergrund - ausgefertigt als Aquarell, mit sehr dünnem Pinsel - alle Orte, an denen er schon einmal einen Marathon gelaufen ist: München, Rom, Hamburg, Berlin, New York, Frankfurt, Köln, Stockholm, Bonn, Paris, Peking, Wien, Madrid, Nürnberg und das Eiger-Jungfrau-Mönch-Massiv in der Schweiz. Im Vordergrund auf der Uhr erscheint seine - durchaus beeindruckende - persönliche Bestzeit, ausgerechnet in Kandel gelaufen, einem Ort, der leider so gar nichts Wiedererkennbares für ein Bild anzubieten hat. Der Himmel, das Wasser, das Portrait und der weitere Vordergrund sind als Pastell ausgeführt. Eine spannende Aufgabe und daher ein schöner Auftrag.

  

April 2017