Klaus Busch - Bilder & Illustrationen

Neueste Werke

Frisch vom Zeichentisch

 
 
 

  

Portrait Familie K.

Pastellkreide

56 x 42 cm

 

Eine Auftragsarbeit vor einer Isarkulisse in Plattling.

 

September 2021 

  

 

 
 

  

Elisabethenheim Deggendorf

Mischtechnik

41 x 29 cm

 

Eine Auftragsarbeit und wieder mal eine Vedute. Im Kern ein Aquarell, allerdings mit vielen Pastellkreideelementen vor allem bei den Grüntönen, teilweise mit Tusche verstärkt.

 

September 2021 

  

 

 
 

  

Am Vorabend des Maskenballs der Zeichnergilde

Mischtechnik

38 x 29 cm

 

Inspiriert von der diesjährigen Ausschreibung für die Sommerausstellung des Kunstvereins Deggendorf zum Thema "Maskenfest" wollte ich etwas machen, was nicht mit Corona, Theater oder den Masken zu tun hat, die wir uns alltäglich unsichtbar aufsetzen. Ich wollte die Zauberwirkung der Zeichnung zum Thema machen, das Zauberhafte der Kreativität. Wir Kreativen machen uns einen Teil unseres Lebens einfach selbst. So spielt die Zeichnung mit dem "Bild im Bild", mit Dimensionalitäten und deren Durchbrechen. Ein "Augentäuscher" und ein "Augenzauberer", ganz im Sinne des "Maskenfests".

Ursprünglich wollte ich es ganz einfach "Hä?" nennen. Das passte aber irgendwie nicht zum "Maskenfest". Dann war ich bei einem italienischen Titel, wegen der venezianischen Maske. Das hatte aber zu viel Hybris. So wurde es dann doch noch der jetzige. Gefertigt mit Aquarellfarben (der Zeichenblock), Bleistift und Pastellkreide.

 

Mai 2021 

  

 

 
 

 

Joy

Pastellkreide

56 x 42 cm

 

Ein auch für mich selbst überraschend positives Bild mitten in Corona-Pandemiezeiten. Es geht um das Hintersichlassen, das Abwerfen von Ballast und die Vorfreude auf Nach-Corona-Zeiten, die es trotz aller kruden Querdenker-Verschwörungsszenarien geben wird. Es geht um die Freude am Leben, das Freuen über und auf die kleinen und damit unbezahlbaren Dinge. Und es geht zeichnerisch um das Licht, wie so häufig.

 

Mai 2021 

  

 

 

 

 

Hospitalkirche Wetzlar III

Aquarell, Pastellkreide, Tusche

20 x 24 cm

 

Und gleich nochmal - sozusagen auf vielfachen Wunsch - eine Vedute der Hospitalkirche. Die dritte Seite und somit auch die letzte zeichenbare Seite, ohne sich zu wiederholen. Auch hier ist es im Kern ein Aquarell, mit Ergänzungen in Pastellkreide und Tusche. Die Autos, die sonst den Platz prägen, habe ich ebenso wie die störenden Schilder und Parkscheinautomaten einfach "weggezaubert".

 

Mai 2021 

  

 

 

 

Hospitalkirche Wetzlar II

Aquarell, Pastellkreide, Tusche

24 x 32 cm

 

Mal wieder eine Vedute, mal wieder aus meiner Heimatstadt, mal wieder die Hospitalkirche. Weil so viele gefragt haben, ob ich nicht noch ein Bild von der Hospitalkirche machen könnte. Und weil sie ja sehr viel mit meinem Leben zu tun hat, immerhin wurde ich hier konfirmiert. Da ich aber nie das gleiche Bild zweimal mache, diesmal die Ansicht von der anderen Seite, nicht von der Lahn. Wie immer bei  den Veduten ist es im Kern ein Aquarell. Dort, wo ich ein wenig Patina brauchte, habe ich Pastellkreiden genommen. Und manch feiner Strich wurde mit der Tuschefeder gezogen.

 

April 2021 

  

 

 
 

 

The Joy of Drawing

Pastellkreide und Bleistift

24 x 30 cm

 

Der kreative Schaffensprozess ist und bleibt ja etwas ewig-faszinierendes. Und auch die mit dem Zeichnen erzielbare Täuschung des Sehens ist etwas, was mich in meiner künstlerischen Arbeit immer wieder beschäftigt. So ist, aufbauend auf dem vorherigen Bild "Stenar IX", dieser "Augentäuscher" entstanden. Mit Kreide Kreidestücke zu zeichnen hatte ja schon etwas. Ein Bild über die Freude und die Lust am Zeichnen. Mit einer Anleihe an einer bekannten amerikanischen Fernsehserie im Titel.

 

März 2021 

  

 

 
 

 

Stenar IX

Pastellkreide

23 x 23 cm

 

Dazwischen mal wieder eines der von mir so geliebten und beim Publikum so beliebten Steinebilder. Das zeichnerische Vertiefen in Tekturen ist ein meditatives Arbeiten. Das sollte zwischendrin immer mal möglich sein.

 

März 2021 

  

 

 
 

 

Was bleibt: Sprache

Kohle, Bleistift und Tusche

30 x 21 cm

 

Ein Beitrag zur Ausschreibung des Heidelberger Forums für Kunst zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland", das dieses Jahr unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten in zahlreichen Facetten bespielt wird. Die Ausstellung WAS BLEIBT in Heidelberg möchte künstlerische Werke in allen zeichnerischen Techniken im Format DIN A 4 präsentieren, die sich mit Aspekten dieser Vielfalt jüdischen Lebens und Wirkens auseinandersetzen und damit sichtbar machen, dass jüdische Menschen ein integraler Bestandteil der Bevölkerung hierzulande sind und waren. Und es geht darum, sichtbar zu machen, was von diesem Wirken bis in die Gegenwart geblieben ist. 

 Geblieben und lebendig geblieben ist für mich bis heute die Sprache. Viele Begriffe haben aus dem Jiddischen oder dem Hebräischen den Weg in unsere Alltagssprache gefunden. Die Sprache, die Worte und die Gedanken konnte man nicht töten. Jüdische Begriffe leben in der Sprache der Mörder fort. Das ist ein starkes Zeichen von WAS BLEIBT! Jüdische Besucher eines Grabes bringen traditionell einen Stein mit, um das Grab symbolisch zu bedecken. So liegen auf der Zeichnung auf einem alten jüdischen Friedhof zahlreiche dieser Erinnerungssteine. Manche enthalten Worte unseres Alltags mit jüdischen Wurzeln. So ist die Sprache etwas, was von 1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland allgegenwärtig geblieben ist.

 

März 2021