Klaus Busch - Bilder & Illustrationen

Neueste Werke

Frisch vom Zeichentisch

    

 

 

The Show Must Go On (Portrait Anette und Martin C.) 

Pastellkreide und Aquarell

44 x 35 cm

 

 Bei dem Bild handelt es sich tatsächlich (irgendwie) um ein Portrait von einer Schulfreundin und ihrem Mann. Sie ist begeistert von dem Musical "The Greatest Showman". Einen Teil des Ensembles findet man deshalb im Bild wieder, ergänzt durch die beiden im "Showman"-Outfit. Den Ort der Szenerie habe ich aber grundsätzlich verändert. Vor unserer gemeinsamen früheren Schule steht das Denkmal, an dem wir als Jugendliche oftmals "abhingen". Geographisch steht es nicht da, sondern in einem Park in der Nähe. Ich habe es hier quasi zu einem unwirklichen Erinnerungsort komprimiert. Die Schule im Hintergrund ist mit Aquarellfarben und alles andere mit Pastellkreiden gefertigt.

  

Oktober 2018
 

 

 

   

 

 

Ornbau / Altmühltal (Driking I)

Bleistift und Kohle

36 x 25 cm

 

Das Radtourenfahren ist neben dem Zeichnen eine meiner großen Leidenschaften. Ich liebe die damit verbundene Entschleunigung, die langsame Veränderung der vorbeiziehenden Orte und die Möglichkeit zum spontanen Verweilen (und Zeichnen). Das brachte mich schon seit längerer Zeit auf die Idee, beides zu verbinden und die Eindrücke von den Touren auf Zeichnungen festzuhalten. Drawing+Biking = Driking. Die Zeichnung von Ornbau im Altmühltal ist nun das erste fertiggestellte Driking von einer Tour 2017 im Altmühltal.

In lockerer Reihung werden weitere folgen. 

  

Oktober 2018
 

 

 

 

   

 

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Die Künstlergruppe IMAGO hat dieses Jahr einen gruppeninternen "Wettbewerb" vereinbart. Jedes Mitglied erstellt ein Bild zum Thema "Propheten". Dabei gilt für alle Bilder ein einheitliches Format von 80 x 120 cm.

 

Meine "Propheten" sind fertig. Da die Ergebnisse dieses Gemeinschaftsprojekts aber bei einer noch festzulegenden IMAGO-Ausstellung im Jahr 2019 gemeinsam für das Publikum "enthüllt" werden sollen, muss ich das Ergebnis meiner "Propheten" derzeit noch für mich behalten.

 

Ich werde hier berichten, wann die Enthüllung ansteht...

 

September 2018
 

 

   

 

Kopf hoch

Pastellkreide

48 x 22 cm

 

„Kopf hoch“ ist das vierzehnte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel“, mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte.   

Die Bildidee ist an einer Fußgängerampel entstanden, als mir mehrere Menschen gegenüberstanden, die auf ihr Smartphone schauten und Gefahr liefen, die Grünphase zu verpassen. Genau darum geht es. Nimmt uns die digitale Kommunikation inzwischen so gefangen, dass wir Gefahr laufen, wichtige Dinge im Leben zu verpassen? Müssen wir tatsächlich alles im Leben posten und teilen? Vielleicht sollten wir ab und zu den Kopf hochnehmen und davon abschalten. Raffaels Engel aus der Sixtinischen Madonna auf dem Plakat können da Vorbild sein. Es gilt, den neugierigen Blick auf die reale Welt neu zu entdecken.

  

August 2018
 

 

 

 

 

 

RTL II oder German Leitkultur

Pastellkreide

48 x 22 cm

 

„RTL II oder German Leitkultur“ ist das dreizehnte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel“, mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte.  

Unter den entlarvenden Plakaten liegen die Couch-Potatoes und ergötzen sich an Reality-Soaps und Fake-News, im Hintergrund erfreut sich ein auffallend kahlköpfiger junger Mann an der brennenden Asylunterkunft draußen vor dem Haus Haus und der Hemdsärmlige davor verschläft all das ebenso wie die drei Herren im Vordergrund nach ihrem Gelage. Ein deutsches Sittenbild. Fritz Bauer fragte einmal sinngemäß, wie wir es wagen können, stolz auf Goethe und Schiller zu sein, denn wir haben deren Werke nicht geschrieben. Ich würde das dahin weiterspinnen, dass ein Großteil derer, die heute lauthals eine deutsche Leitkultur propagieren, diese Werke nicht nur nicht geschrieben haben, sondern auch nie freiwillig lesen würden. Worauf können wir also stolz sein? Doch nur auf das, was wir auch selbst geleistet haben.  Und was soll dann eine deutsche Leitkultur sein? Deutsche Dieselautos? Florian Silbereisen und Helene Fischer?

Fünf Minuten RTL II dürften ausreichen, jeden Antwortversuch im Keim zu ersticken... 

 

Juni 2018
 

 

 

 

 

 

Gott reicht's

Pastellkreide

48 x 22 cm

 

„Gott reicht's“ ist das zwölfte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel, mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte.  

Helle Aufregung im Vatikan! Irgendetwas hat sich verändert an der Decke der Sixtinischen Kapelle! Aus Adam, dem idealen Menschen, ist ein etwas fülliger, t(r)umber Jetztzeit-Mensch mit merkwürdiger Frisur geworden. Alles andere als der ideale Mensch. Und Gott zeigt deutlich, was er von den heutigen Welt-Führungskräften so hält. Die eilig herbei gerufenen Experten, ob aus Kurie, Wirtschaft oder gerade frisch aus dem Beraterkreis des "neuen Adam" herausgefallen (und das wahrscheinlich über den rechten Rand), stehen ratlos davor. Ein Wunder! Aber unerwartet anders...


Mai 2018
 

 

 

 

 

 

Jump II

Pastellkreide

20 x 20 cm

 

Eine kleinformatige Arbeit zwischendurch, gedacht als Beitrag zur Ausstellung "Schwein sein!" auf dem Kreativhof Lehmberg im niederrheinischen Hamminkeln (weitere Infos hier). Wie schon bei "Jump I" reizte mich die Mischung aus der Unmöglichkeit der Situation und dem Festhalten des Augenblicks kurz vor dessen Auflösung oder Zerstörung.

Den Erlös aus einem möglichen Verkauf werde ich im Sinne der "Schwein sein!"-Ausstellung für eine Wochenendkunstaktion inkl. Übernachtung für so genannte "Schattenkinder" auf dem Kreativhof Lehmberg zur Verfügung stellen. "Schattenkinder" sind Kinder, deren Geschwister krank sind und so unfreiwillig stets im Mittelpunkt der Familie stehen. Die gesunden Kinder müssen sich im Alltag nach dem Tagesablauf und den Terminen der kranken Geschwister richten. So ist auch ihre Kindheit stark beeinträchtigt. Diesen Kindern soll ermöglicht werden, selbst einmal im Mittelpunkt zu stehen. Der Kreativhof Lehmberg veranstaltet ein kreatives Wochenende mit Drucktechniken, Spiel und Spaß, Übernachtung und einer Abschlussausstellung für diese Kinder. Das unterstütze ich gerne.

 

 Mai 2018

 

 

 

 

 

 

Der Augenblick, als aus dem gemeinsamen Traum der Herren S. ein Alptraum wurde

Pastellkreide

48 x 22 cm

 

„Der Augenblick, als aus dem gemeinsamen Traum der Herren S. ein Alptraum wurde“ ist das elfte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel, mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte.  

Einstellungsvoraussetzung für den Beruf des bayerischen Ministerpräsidenten scheint in erster Linie ja zu sein, dass der Nachname mit „S“ beginnt. Beginnt er mal mit „B“, dann ist die entsprechende Person auch gleich vergessen. Und man sieht sich ja so gerne als Nabel der Welt. Naheliegend also in den Träumen der Herren S., aus einem der zahlreichen Steinbrüche des von ihnen so nachhaltig zerstörten Altmühltales den Bavarian Mount Rushmore zu machen. Die Amigo-Consult wird es schon zahlen, oder? Doch jedes Denkmal beginnt irgendwann zu bröckeln. Mal mit mehr, mal mit weniger Nachdruck. Das aber ist der Alptraum der Herren S. …

Allen humanistisch Gebildeten wünsche ich viel Erfolg beim Entziffern der im Altmühl- und Donautal so typischen königlich-bayerischen Inschrifttafel. Sollte grammatikalisch etwas falsch sein, möchte ich mich in erster Linie bei meinem ehemaligen Lateinlehrer, Herrn Becker, entschuldigen!


Mai 2018