Klaus Busch - Bilder & Illustrationen

Neueste Werke

Frisch vom Zeichentisch

 

 

 

Portrait Dr. Christian Moser

Pastellkreide

80 x 120 cm

 

Eine Auftragsarbeit. Dr. Christian Moser ist der Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf. Das außerordentlich große Portrait ist für die Bürgermeister-Galerie im Festsaal des Alten Rathauses in Deggendorf gedacht. Es stellt sich hier - auch vom Format her - in eine Reihe mit den drei Vorgängerportraits, die der bekannte Deggendorfer Maler Hermann Eller gefertigt hat. Auch wenn mein Zeichenstil sich von dem Hermann Ellers stark unterscheidet, habe ich doch versucht, die Farbskala und die "harte" Lichtführung der Bürgermeister-Portraits Hermann Ellers aufzunehmen. Ein spannender und auch kniffliger Auftrag, da mein "Motiv" wesentlich jünger ist, als seine Vorgängerinnen und Vorgänger im Amt. Wie knifflig, das haben die vielen Diskussionen über die bewusst wenig weiche und kontrastreiche Portraitierung am Tag der Übergabe gezeigt.

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Helden am Abend

Pastellkreide

48 x 22 cm

Die "Helden am Abend“ sind das fünfte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel“ (siehe "Serien Pastellkreide"), mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte. Was machen Helden nach Feierabend? Und was, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Schon unmittelbar nach Bekanntgabe des Themas "Helden" für den Marler Kunststern 2017 hatte ich die Idee zu diesem Bild. Es soll vor allem eines Zeigen: Vielleicht sind Helden manchmal einfach Menschen wie du und ich - vielleicht sind aber auch Menschen wie du und ich einfach manchmal Helden...

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Portrait Herbert Altmann

Mischtechnik (Pastellkreide, Deckweiß, Tusche)

24 x 24 cm

Eine Auftragsarbeit zum 10jährigen Jubiläum des Regionalmanagements Deggendorf. Herbert Altmann ist Regionalmanager in Deggendorf und ehemaliger "Fast-Profi"-Fußballer. Das Portrait zeigt, dass im Leben häufig vieles hoch hängt, seien es fußballerische Karriereerfolge, Förderbescheide oder auch - in Form des Apfels - manchmal die Erkenntnis...

  

Juli 2017

 

 

 

 

 

 

 

Stenar VIII

Pastellkreide

22 x 22 cm

 

 Und gleich noch eine...

  

Juni 2017

  

 

 

 

 

 

 

Stenar VII

Pastellkreide

22 x 22 cm

 

 Mal wieder eine kleine Fingerübung mit meinem geliebten Steinemotiv.

  

Mai 2017

  

 

 

 

 

 

 

50

Mischtechnik (Pastellkreide, Aquarell und Tusche)

24 x 24 cm

 

 Ein  kleines Bonmot zum 50. Geburtstag eines Freundes, mit dem ich einige Fußballspiele und viele sonstige Kämpfe bestreiten durfte und der in der Entwicklungshilfe in Laos arbeitete (daher die Karte). Nicht mehr und nicht weniger.

  

Mai 2017

  

 

 

 

 

 

 

Vor kurzem im Nebelmeer

Pastellkreide

42 x 56 cm

 

 Auf der Seite "Was steckt dahinter?" beschreibe ich, wie gerne ich in meinen Werken mit Bildzitaten arbeite bzw. bekannte Werke gerne neu interpretiere. "Vor kurzem im Nebelmeer" nimmt Caspar David Friedrichs "Der Wanderer über dem Nebelmeer" aus der Hamburger Kunsthalle, eines meiner persönlichen Lieblingsbilder, auf und interpretiert es komplett neu. In den 80er Jahren lautete ein bekannter Sponti-Spruch; "Alle wollen zurück zur Natur - und das am liebsten mit dem Auto". Das ist heute fast noch wahrer als damals. An die Stelle des Suchens nach Ruhe und Kontemplation des Wanderers Caspar David Friedrichs ist die Jagd nach dem schnellen Bild getreten. Hin, Foto und schnell weiter, bevor die schlechte Laune der partybereiten Freundin noch stärker wird. Und sucht man dann doch einmal die Ruhe in der Natur, taucht mit Sicherheit ein abgasvernebelter lärmender Quadfahrer auf. Die Landschaft ist ja auch nicht mehr ganz das, was sie bei Caspar David Friedrich noch war. Ich war ja bei der Landschaft der sächsischen Schweiz noch versucht gewesen, ein paar Neonazis aufmarschieren zu lassen. Aber das wäre dann doch zuviel des Schlechten...

 

 Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer, um 1818

Öl auf Leinwand, 74,8 x 94,8 cm, Kunsthalle Hamburg

 

April 2017

  

 

 

 

 

 

 

Der Marathonmann (Portrait Hans Maurer)

Pastellkreide und Aquarell

71 x 53 cm

Ein Portrait eines Arbeitskollegen zum 60. Geburtstag (daher die Startnummer). Vorgabe war, sein Marathonleben zeichnerisch Revue passieren zu lassen. Daher finden sich im Hintergrund - ausgefertigt als Aquarell, mit sehr dünnem Pinsel - alle Orte, an denen er schon einmal einen Marathon gelaufen ist: München, Rom, Hamburg, Berlin, New York, Frankfurt, Köln, Stockholm, Bonn, Paris, Peking, Wien, Madrid, Nürnberg und das Eiger-Jungfrau-Mönch-Massiv in der Schweiz. Im Vordergrund auf der Uhr erscheint seine - durchaus beeindruckende - persönliche Bestzeit, ausgerechnet in Kandel gelaufen, einem Ort, der leider so gar nichts Wiedererkennbares für ein Bild anzubieten hat. Der Himmel, das Wasser, das Portrait und der weitere Vordergrund sind als Pastell ausgeführt. Eine spannende Aufgabe und daher ein schöner Auftrag.

  

April 2017

 

 

 

 

 

 

 

Dom zu Wetzlar

Aquarell und Pastellkreide

32 x 24 cm

Mal wieder eine Vedute. Das Wahrzeichen meiner Heimatstadt, auf mehr oder weniger sanften Druck von außen erstellt und diesmal farbig (ich hatte dieses spannende Gebäude mit seinen drei völlig unterschiedlichen Baustilen auch schon einmal als Bleistiftzeichnung dargestellt). Alle Gebäude sind als Aquarell ausgeführt, der Himmel und die Bäume im Hintergrund mit Pastellkreiden. Unterlage ist ein Bambuskarton, der gegenüber den klassischen Aquarellkartons die Farbe intensiver aufnimmt, dafür aber Fehler weniger verzeiht.

  

März 2017

 

 

 

 

 

 

 

Jump!

Pastellkreide

20 x 20 cm

Ganz ehrlich? So sehr viel habe ich mir bei dem Bild nicht gedacht. Es ist ein "Spaß-am-Zeichnen"-Bild, gedacht als Beitrag zur diesjährigen Mirglöieder-Jahresausstellung des Regenbogen Kunst- und Kulturvereins. Der Reiz war das Festhalten der Bewegung und die Spannung in dem Bild, dass schon in der nächsten Sekunde alles anders sein wird.

  

März 2017

 

 

 

 

 

 

 

Ostbayerische Männerträume

Pastellkreide

48 x 22 cm

Die "Ostbayerischen Männerträume“ sind das vierte Werk zu einer Serie von Pastellen gleichen (und extremen Quer-)Formats unter dem Arbeitstitel „Der Narrenspiegel“ (siehe "Serien Pastellkreide"), mit denen ich meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte. Außer vielleicht im Ruhrgebiet ist der Autowahn nirgendwo mehr verbreitet als in Ostbayern. Menschen, vor allem Männer, definieren sich über ihr Auto. Über Blech mit Rädern unten dran. Das ist nüchtern betrachtet traurig. Innenstädte verkommen zu Großraumparkplätzen, zwischen denen Fußgänger und Radfahrer irgendwie ihren Weg finden sollen. Am Niedergang des Einzelhandels ist nach landläufiger Meinung nicht die fehlende Qualität der Ware und der zumeist ruppige Ton des Personals schuld, sondern der fehlende immer freie und möglichst kostenlose Parkplatz vor der Haustür. Fußgängerzonen stehen auf einer Ebene mit Ketzerei und Kommunismus. Und in den Kirchen betet man statt ums tägliche Brot um den täglichen Parkplatz. Dass das extrem zu Lasten der Lebensqualität geht und dass man dies anderenorts schon seit etwa 30 Jahren verstanden hat, geht an abgasvernebelten ostbayerischen (Männer)Hirnen völlig vorüber. Genau das aber thematisiert und überspitzt das Bild.

  

Februar 2017