Klaus Busch - Bilder & Illustrationen

Aktuelles

 

PRÄSENTATION DER "MYTHEN" IN PASSAU

 

Unter dem Namen „IMAGO“ hat sich Anfang der 2000er Jahre eine Gruppe surrealistischer und phantastischer Künstlerinnen und Künstler aus dem süddeutschen und österreichischen Raum zusammengefunden. Ich wurde von einigen Jahren von der IMAGO-Gruppe eingeladen, mich ihnen anzuschließen. Ganz in der Tradition der Künstlervereinigungen des 19. und 20. Jahrhunderts  hat sich die IMAGO-Gruppe nach den "Propheten" 2018 eine zweite gruppeninterne Wettbewerbsaufgabe gestellt. Jedes Mitglied war diesmal aufgerufen, ein Bild zum Thema "Mythen" in einem einheitlichen runden Format von 100 cm Durchmesser zu erstellen. Keiner wusste, was der oder die jeweils andere gemacht hat. Anlässlich der Eröffnung in Passau am 19. September wurden die Mythen-Bilder erstmals präsentiert. Hier die Arbeiten:

 

   

Josef Bielmeier

 

Jutta Duschl

 

   

Josef Eimannsberger

 

Michael Gerstl

 

   

Johann Meier

 

Thomas Stangl

 

   

Walter Wanninger

 

Josef Zieglgruber

 

 Und dann ist da noch mein eigenes "Mythen-Bild", die "Familie Sysiphos". Recht schnell war ich bei dem runden Format und dem Thema beim kreisrunden Tempel der Athena Pronaia in Delphi, den ich vor wenigen Jahren besuchen durfte. Im Tempel steht Sysiphos mit seiner Familie, der diesmal nicht den Felsblock den Berg hinauf rollt, sondern sich mit seiner Familie für den Frieden und die Natur einsetzt. Er lässt die Friedenstaube steigen, seine Frau kümmert sich um einen Ölbaumsetzling und seine Tochter hat Ähnlichkeit mit einer bekannten Klima-Aktivistin.

Eingebettet in eine schwedische Schärenlandschaft kommt ihm aber die Welt, wie sie sich heute gebärdet, in die Quere. Als absurdes Ballett tanzen die Despoten der Welt den Berg hinunter, suhlen sich in Waffen und legen schon wieder an auf die Friedenstaube. Ihnen gegenüber tanzen die AfD-Rumpelstilzchen in ihrem ganz eigenen Mythos von der Welt ums Feuer. Herr Bolsonaro schwingt die Axt und hat die Benzinkanister bereit, die Abgasbetrüger aus Wolfsburg sind im SUV vorgefahren, der mythische Krake verfängt sich im Müll und im Ausguss des Abwasserrohres steht ein moderner Mythos.

Stilistisch war mir die perspektivische Tiefe des Bildes wichtig und die balletthafte Bewegung im Gegensatz zum ruhigen, steten, aber bislang vergeblichen Mühen der Sysiphosse, denen ich mich dennoch gerne als weiterer Sysiphos anschließe. Wegen der Pastelltechnik musste ich leicht von der kreisrunden Vorgabe abweichen. Auch meine Arbeit ist kreisrund, muss aber quadratisch gerahmt werden, da ich hinter Glas rahmen muss. Die Lösung war ein „gezeichneter Rahmen“.

 

Klaus Busch

"Die Familie Sysiphos"

Pastellkreide und Kohle

100 x 100 cm

 

 

BAND 3 DER "NIBELUNGENGSCHICHT AUF BOARISCH" IST ERSCHIENEN

 

Schon für die ersten beiden Bände der "Nibelungengschicht auf Boarisch" durfte ich ja die Illustrationen beifügen. (siehe "Nibelungengschicht"). Am 17. September ist nun der dritte und letzte Teil der von Hans Obermeier so wunderbar ironisch in bayerischen Dialekt "verdichteten" Nibelungensage erschienen. Es wird allerdings etwas blutrünstiger.

11 neue Illustrationen sind Teil des 3. Bandes sein. Diese sind auch unter "Nibelungengschicht" oder in der neuen Broschüre (siehe unten) zu sehen.

 

 

 

DIE BROSCHÜRE MIT DEN 34 ILLUSTRATIONEN ZUR 
"NIBELUNGENGSCHICHT AUF BOARISCH" IST FERTIG

 

 34 Nibelungenzeichnungen sind es in den 13 Jahren insgesamt geworden. Das darf sich dann schon "Zyklus" nennen. Anlass genug also, diesen Zyklus einmal zusammenfassend in den Mittelpunkt zu stellen. Das ist in einem kleinen Bildband (Softcover, 40 Seiten) geschehen, verbunden mit dazugehörigen Textpassagen aus den drei "Nibelungengschichten" Hans Obermeiers. Diese Bildband-Broschüre liegt nun vor. Der Öffentlichkeit präsentiert wurde sie ebenfalls am 17. September.  Bleibt mir zu hoffen, dass der - durchaus hier und da schelmische - Spaß an der zeichnerischen Darstellung in den Bildern spürbar wird. Die Lektüre der drei bayerischen "Nibelungengschichten" im Original kann es natürlich nicht ersetzen.

  

 

 

 

IN DER ENGEREN WAHL FÜR DEN ARMIN-SANDIG-KUNSTPREIS!

 

In Erinnerung an den Maler und Zeichner Armin Sandig vergibt der Kunstverein Hof e.V. in Kooperation mit der Stadt Hof und der Hamburger Armin-Sandig-Stiftung im Jahr 2020/21 den Armin-Sandig-Preis für Malerei und Zeichnung. 650 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit 2.071 Arbeiten darum beworben. 33 davon wurden jetzt von der Jury in die engere Wahl genommen, deren Arbeiten in der Auswahlausstellung zum Armin-Sandig-Preis in Hof zu sehen sein werden.

Ich bin einer von diesen 33! Ausgewählt wurden meine Arbeiten "Timesurfers", "In The Air Tonight" und "Größenwahn". Die Auswahlausstellung in Hof soll am 26. Februar 2021 eröffnet werden. Weitere Infos folgen.

 

 

ALLER GUTEN DINGE SIND - VIER!

ERNEUT IN DIE NATUR-MENSCH DES NATIONALPARKS HARZ EINJURIERT!

 

COVID-19 hat die Welt im Griff. Das öffentliche Leben auch hierzulande wird heruntergefahren. Wir alle müssen mit vielen Einschränkungen leben. In dieser Zeit brauchen wir kleine Lichtblicke. Die Kunstaustellung NATUR – MENSCH kann das vielleicht auch ein Stück weit sein – so hoffen es die Initiatoren.

Auch in diesem Jahr haben sie deshalb wieder die Teilnahme an der inzwischen 26. NATUR – MENSCH-Ausstellung ausgeschrieben. Diese  über die Jahre gewachsene Kunstausstellung hat inzwischen ihren festen Platz im bundesdeutschen Ausstellungsgeschehen. Sie hat zum Ziel, in zahlreichen Kunstwerken nationaler und internationaler Künstler das Zusammen- oder auch Gegenspiel von Natur und Mensch – Mensch und Natur zu vermitteln.

An zwei Standorten – Rathaus-Scheune und Martini-Kirche – werden jedes Jahr im Spätsommer entlang einer Kunstmeile etwa 100 internationale Künstlerinnen und Künstler in St. Andreasberg im Harz gezeigt. Eine Jury wählt diese Künstlerinnen und Künstler aus. Nach 2014, 2017 und 2018 bin ich dieses Jahr zum vierten Mal für diese besondere Ausstellung ausgewählt worden. Ausgewählt wurde die Arbeit „Erdinger Moos“. Weitere Infos gibt es unter Ausstellungstermine.

Es wird auch hier leider keine Vernissage geben. Es soll aber einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung geben. Wir beteiligte Künstler*innen wurden gebeten, hierfür eine Videobotschaft zu erstellen, um dem Publikum und Interessierten ein paar Worte oder Gedanken zum Thema erzählen oder sich und unsere Arbeit vorzustellen. Wenn das Video online ist, veröffentliche ich hier den Link.  

Außerdem gibt es hier einen Überblick über die Kunstwerke der diesjährigen Ausstellung in einer Bildergalerie. 

 

 

MAIL-ART-WETTBEWERB "TRUMP": AUSSTELLUNGSREIHE ENDET

 

Am 8. November 2017 jährte sich zum erstmalig die Wahl des twitterverliebten Egozentrikers Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten. Aus diesem Grund wurde in Köln ein Mail-Art-Wettbewerb ausgeschrieben, der sich mit diesem - wie sich dann auch bestätigte - eher tragischen Ereignis auseinandersetzt. Mail-Art sind Kunstwerke in Postkartengröße, die von den Künstlerinnen und Künstlern eingesendet werden und die beim Veranstalter verbleiben. Ich habe mich an diesem Mail-Art-Wettbewerb mit dem Bild ",,,and foul is fair" beteiligt.

Es werden bei diesem Wettbewerb drei Preise vergeben: ein Jurypreis, ein Publikumspreis und ein Preis der teilnehmenden Künstler. Die Ausstellung selbst ist als Wanderausstellung auf Tour. Weitere Informationen und eine Übersicht der eingereichten Werke gibt es hier.

Die Ausstellungstour endet nach 13 Terminen u.a. auch in Italien und den Niederlanden- in Hoffnung auch auf ein Ende der Präsidentenschaft - nun mit zwei Ausstellungen (den Nrn. 14 und 15) in Ulm und in Köln. Hier die Termine:

 

ULM: EinsteinHaus - Club Orange, Kornhausplatz 5, 06.10.-22.20.2020, täglich (außer sonntags 8-21 Uhr)

KÖLN: bunker k101, Körnerstraße 101, 30.und 31.10.2020, jeweils 16-22 Uhr

 

 

 

AUSSTELLUNG "WITZ UND IRONIE" JETZT VIRTUELL ZU SEHEN  

 

Noch Anfang März hatte ich ganz optimistisch von meiner Auswahl in die Ausstellung zum Kunstpreis der Sparkassenstiftung Karlsruhe berichtet, der ja 2020 unter dem für mich so passenden Thema "Witz und Ironie" stand. Aber dann kam Corona. Und die Ausstellung in Karlsruhe musste abgebrochen werden.

Aber das macht ja auch erfinderisch. Auf der Website der Kulturstiftung hat diese die Eröffnungsrede von Frau Prof. Dr. Pia Müller-Tamm sowie (am Ende der Rede) eine Bildergalerie der Ausstellung eingestellt. Sie zeigt Einblicke in die Ausstellung und alle ausgestellten Bilder in alphabethischer Reihenfolge. Hier ist der Link dorthin. Eine virtuelle Ausstellung also, in schweren Corona-Zeiten auch noch zum Thema „Witz und Ironie“. Ich lade sehr herzlich zu einem garantiert virenfreien virtuellen Ausstellungsrundgang ein, der ein wenig vom erschwerten Alltag ablenkt!

 

 

  

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN:

  

13.09. - 25.10.2020

26. NATUR-MENSCH

Martini-Kirche und Rathaus-Scheune, Dr. Willi-Bergmann-Str. 23, 37444 Sankt Andreasberg

Vernissage: folgt (noch offen)

Öffnungszeiten: Täglich 11 - 17 Uhr

Eintritt frei

 

COVID-19 hat die Welt im Griff. Das öffentliche Leben auch hierzulande wird heruntergefahren. Wir alle müssen mit vielen Einschränkungen leben. In dieser Zeit brauchen wir kleine Lichtblicke. Die Kunstaustellung NATUR – MENSCH kann das vielleicht auch ein Stück weit sein – so hoffen es die Initiatoren.

Auch in diesem Jahr haben sie deshalb wieder die Teilnahme an der inzwischen 26. NATUR – MENSCH-Ausstellung ausgeschrieben. Diese  über die Jahre gewachsene Kunstausstellung hat inzwischen ihren festen Platz im bundesdeutschen Ausstellungsgeschehen. Sie hat zum Ziel, in zahlreichen Kunstwerken nationaler und internationaler Künstler das Zusammen- oder auch Gegenspiel von Natur und Mensch – Mensch und Natur zu vermitteln.

An zwei Standorten – Rathaus-Scheune und Martini-Kirche – werden jedes Jahr im Spätsommer entlang einer Kunstmeile etwa 100 internationale Künstlerinnen und Künstler in St. Andreasberg im Harz gezeigt. Eine Jury wählt diese Künstlerinnen und Künstler aus. Nach 2014, 2017 und 2018 bin ich dieses Jahr zum vierten Mal für diese besondere Ausstellung ausgewählt worden. Ausgewählt wurde die Arbeit „Erdinger Moos“.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Außerdem gibt es hier einen Überblick über die Kunstwerke der diesjährigen Ausstellung in einer Bildergalerie. 

 

 

 

Weitere Ausstellungen gibt es unter "Ausstellungstermine".

 

 

LANDKREISGESCHICHTEN: FILM ZUR "NIBELUNGENGSCHICHT" ERSCHIENEN

 

In der Reihe der "Landkreisgeschichten"-Filmclips des Landkreises Deggendorf gibt es nun auch einen Film zu dem "Nibelungengschicht"-Projekt von Hans Obermeier und mir. Wer mir schon immer mal im wahrsten Sinne des Wortes über die Schulter schauen wollte, kann das jetzt hier auf youtube tun.

 

 

 

 

DIE VIELEN 

 

Am 9. November 2018 veröffentlichten Die Vielen e.V. eine Erklärung, mit der sich die unterzeichnenden Kultureinrichtungen, Verbände und KünstlerInnen aller Sparten gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Angriffe insbesondere auf die Kunstfreiheit wenden und für eine demokratische, liberale Kultur in Deutschland einsetzen. Ich bin Unterzeichner der "Erklärung der Vielen". Folgende Ziele stehen dabei im Mittelpunkt:

 

Die VIELEN möchten die Kommunikation und Handlungsmöglichkeiten unter Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste stärken. Dies gilt insbesondere für Künstler*innen, für die Theater und Kunst machen heißt, an einer Gesellschaft zu arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht.

Die VIELEN solidarisieren sich mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden.

Die VIELEN befördern die Kunst genreübergreifend als Wegbereiterin einer gleichberechtigten, offenen Gesellschaft.

Die VIELEN treten für ein Zusammenleben mit offenen Grenzen ein – nach innen wie nach außen. Er steht für ein Miteinander, das mutig und großzügig ist.

Die VIELEN organisieren Aktionen und Happenings, die sich gegen Hass wenden, und stoßen streithaft Debatten innerhalb der Theater- und Kunstlandschaft an.

 

Wer das unterstützen möchte, ist hierzu herzlich eingeladen. Weitere Infos gibt es auf der Website der VIELEN unter www.dievielen.de.