Klaus Busch - Bilder & Illustrationen

Aktuelles

 

AUSGEWÄHLT FÜR DIE AUSSTELLUNG "WAS BLEIBT" IN HEIDELBERG

 

Im Jahr 321 n.Chr. ordnete der römische Kaiser Konstantin der Große für Köln an, die Stadt habe künftig auch Juden in den Stadtrat aufzunehmen. Deshalb hat sich im letzten Jahr in Köln ein Verein mit der Intention gegründet, im Jahr 2021 zahlreiche kulturelle Events unter dem Aspekt „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zu generieren. Die Schirmherrschaft über das gesamte Format „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier übernommen.

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe hat das Heidelberger Forum für Kunst eine Ausstellung mit dem Titel WAS BLEIBT ausgeschrieben. Die Ausstellung WAS BLEIBT soll Werke präsentieren, die sich mit Aspekten dieser Vielfalt jüdischen Lebens und Wirkens auseinandersetzen und damit sichtbar machen, dass jüdische Menschen ein integraler Bestandteil der Bevölkerung hierzulande sind und waren. Und es geht darum, sichtbar zu machen, was von diesem Wirken bis in die Gegenwart geblieben ist.

Zugelassen zu der Ausstellung waren alle zeichnerischen Techniken sowie Fotografien (nur auf Papier) ausschließlich im Format A 4. In die Darstellung sollten entsprechende inhaltliche Angaben über die dargestellten Persönlichkeiten oder Orte integriert werden.

Ich habe für diese Ausschreibung die Arbeit „Was bleibt: Sprache“ erstellt und bin jetzt als einer von 140 Künstler*innen (bei 391 Bewerbungen) für diese Ausstellung in Heidelberg ausgewählt worden. Das ist für mich nicht nur als Künstler eine Ehre und Freude, sondern auch, weil mir eine Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden und vor allem ein lautes und deutliches „Nie wieder!“ von großer persönlicher Bedeutung ist.

 

 

Geblieben und lebendig geblieben ist für mich bis heute die Sprache. Viele Begriffe haben aus dem Jiddischen oder dem Hebräischen den Weg in unsere Alltagssprache gefunden. Die Sprache, die Worte und die Gedanken konnte man nicht töten. Jüdische Begriffe leben in der Sprache der Mörder fort. Das ist ein starkes Zeichen von WAS BLEIBT! Jüdische Besucher eines Grabes bringen traditionell einen Stein mit, um das Grab symbolisch zu bedecken. So liegen auf meiner Zeichnung auf einem alten jüdischen Friedhof zahlreiche dieser Erinnerungssteine. Manche enthalten Worte unseres Alltags mit jüdischen Wurzeln. So ist die Sprache etwas, was von 1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland allgegenwärtig geblieben ist.

Die Ausstellung findet vom 27. Juni bis 15. August im Forum für Kunst, Heiliggeiststraße 21, in 69117 Heidelberg statt. Geöffnet ist sie Dienstags bis Sonntags von 14-18 Uhr.  Es gibt Führungen durch die Ausstellung, ein Begleitprogramm sowie eine Eröffnung und eine Finissage. Alle Infos zu der Ausstellung, die beteiligten Künstler*innen, das Begleitprogramm und die Öffnungszeiten können dem Flyer entnommen werden, den ich hier zum Download (Vorderseite, Rückseite, zusammen 200 KB)  bereit stelle.

 

 

DER NARRENSPIEGEL-ZYKLUS IST FERTIG

 

Viereinhalb Jahre hat es am Ende gedauert. Ende 2016 habe ich eine Serie begonnen, die unter dem Titel "Narrenspiegel" in immer gleichem Querformat (22 x 48 cm, auf DIN A 2 gerahmt) meinen Mitmenschen mal satirisch, mal auch etwas boshafter einen solchen vorhalten möchte. Wie gut täte den großen und kleinen Mächtigen dieser Welt auch heute ein Hofnarr, der ihnen meinetwegen verschlüsselt, aber unverblümt die Wahrheit sagt. Dieser Narr versuche ich bildnerisch zu sein.

Jetzt ist die 40. Arbeit fertig und der Zyklus damit abgeschlossen. Ursprünglich war nur an etwa 20 Arbeiten gedacht. Die Welt ist derzeit aber so, dass sie so viel Material für einen Narrenspiegel bietet, dass inzwischen sogar über 40 Skizzen im Skizzenbuch auf die Umsetzung warten würden. Bei 40 (+ Titelbild) ist jetzt aber Schluss.

Denn danach, am Ende der Serie, soll ein Bildband zum „Narrenspiegel“ stehen. Mit diesem Bildband und den 40 Original-Arbeiten des „Narrenspiegels“ soll es dann – sobald es COVID 19 zulässt - ab ca. Herbst 2021 auf „Ausstellungstour“ gehen. Hier stehen inzwischen die ersten Termine fest:

 

26.11.2021 - 23.01.2022: Stadtgalerie im Kulturhaus Wetzlar

02.07.2022 - 30.07.2022: Galerie 149 Bremerhaven

28.01.2023 - 16.03.2023: KunstForum Palais im Stadtpark Deggendorf

Weitere Termine folgen.

 

Alle 40 Arbeiten des Narrenspiegel-Zyklus gibt es hier zu sehen.

 

 

MAIL-ART-WETTBEWERB "TRUMP": AUSGEZEICHNET MIT DEM PUBLIKUMSPREIS!

 

Am 8. November 2017 jährte sich erstmalig die Wahl des twitterverliebten Egozentrikers Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten. Aus diesem Grund wurde in Köln ein Mail-Art-Wettbewerb ausgeschrieben, der sich mit diesem - wie sich dann auch bestätigte - eher tragischen Ereignis auseinandersetzt. Mail-Art sind Kunstwerke in Postkartengröße, die von den Künstlerinnen und Künstlern eingesendet werden und die beim Veranstalter verbleiben. Ich habe mich an diesem Mail-Art-Wettbewerb mit dem Bild ",,,and foul is fair" beteiligt.

Es wurden bei diesem Wettbewerb drei Preise vergeben: ein Jurypreis, ein Publikumspreis und ein Preis der teilnehmenden Künstler. Über den Publikumspreis durften die Besucherinnen und Besucher bei der europaweiten Wanderausstellung mit den Arbeiten entscheiden. Sie haben sich für meine Arbeit entschieden! Das ist eine große Ehre!

Die Ausstellungstour hätte am letzten Oktoberwochenende 2020 im bunker k101 und in der Hoffnung auf eine jähe Gabe der Vernunft bei den US-Amerikaner*innen am 3. November enden sollen. Dort hätte auch die Preisverleihung stattfinden sollen. Da hat die Pandemie einen Strich durch gemacht. Ob ich den Preis noch persönlich entgegennehmen kann, ist unsicher..

Weitere Informationen, eine Übersicht der Ausstellungsorte und eine Übersicht der eingereichten Werke gibt es hier.

 

 

 

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN:

 

26.06. - 18.07.2021

 

30 x 30 x 30

Kulturmodell Passau, Bräugasse 9, 94032 Passau

Vernissage: folgt

Öffnungszeiten: folgen

Eintritt frei

 

Die traditionelle Jahresaustellung des BBK Niederbayern. Ich bin dieses Jahr mit der Arbeit "The Joy of Drawing" dabei. Weitere Infos folgen.

 

 

27.06. - 15.08.2021

 

WAS BLEIBT

Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststraße 21, 69117 Heidelberg

Vernissage: 27.06.2021

Finissage: 15.08.2021

Öffnungszeiten: Di - So 14-18 Uhr

 

Im Jahr 321 n.Chr. ordnete der römische Kaiser Konstantin der Große für Köln an, die Stadt habe künftig auch Juden in den Stadtrat aufzunehmen. Deshalb hat sich im letzten Jahr in Köln ein Verein mit der Intention gegründet, im Jahr 2021 zahlreiche kulturelle Events unter dem Aspekt „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zu generieren. Die Schirmherrschaft über das gesamte Format „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier übernommen.

Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe hat das Heidelberger Forum für Kunst eine Ausstellung mit dem Titel WAS BLEIBT ausgeschrieben. Die Ausstellung WAS BLEIBT soll Werke präsentieren, die sich mit Aspekten dieser Vielfalt jüdischen Lebens und Wirkens auseinandersetzen und damit sichtbar machen, dass jüdische Menschen ein integraler Bestandteil der Bevölkerung hierzulande sind und waren. Und es geht darum, sichtbar zu machen, was von diesem Wirken bis in die Gegenwart geblieben ist.

Zugelassen zu der Ausstellung waren alle zeichnerischen Techniken sowie Fotografien (nur auf Papier) ausschließlich im Format A 4. In die Darstellung sollten entsprechende inhaltliche Angaben über die dargestellten Persönlichkeiten oder Orte integriert werden.

Es gibt Führungen durch die Ausstellung, ein Begleitprogramm sowie eine Eröffnung und eine Finissage. Alle Infos zu der Ausstellung, die beteiligten Künstler*innen, das Begleitprogramm und die Öffnungszeiten können dem Flyer entnommen werden, den ich hier zum Download (VorderseiteRückseite, zusammen 200 KB)  bereit stelle.

 

  

 

Weitere Ausstellungstermine gibt es unter "Ausstellungstermine".

 

 

DIE VIELEN 

 

Am 9. November 2018 veröffentlichten Die Vielen e.V. eine Erklärung, mit der sich die unterzeichnenden Kultureinrichtungen, Verbände und KünstlerInnen aller Sparten gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Angriffe insbesondere auf die Kunstfreiheit wenden und für eine demokratische, liberale Kultur in Deutschland einsetzen. Ich bin Unterzeichner der "Erklärung der Vielen". Folgende Ziele stehen dabei im Mittelpunkt:

 

Die VIELEN möchten die Kommunikation und Handlungsmöglichkeiten unter Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste stärken. Dies gilt insbesondere für Künstler*innen, für die Theater und Kunst machen heißt, an einer Gesellschaft zu arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht.

Die VIELEN solidarisieren sich mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden.

Die VIELEN befördern die Kunst genreübergreifend als Wegbereiterin einer gleichberechtigten, offenen Gesellschaft.

Die VIELEN treten für ein Zusammenleben mit offenen Grenzen ein – nach innen wie nach außen. Er steht für ein Miteinander, das mutig und großzügig ist.

Die VIELEN organisieren Aktionen und Happenings, die sich gegen Hass wenden, und stoßen streithaft Debatten innerhalb der Theater- und Kunstlandschaft an.

 

Wer das unterstützen möchte, ist hierzu herzlich eingeladen. Weitere Infos gibt es auf der Website der VIELEN unter www.dievielen.de.